| Long Term Exchange |
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Viele Jugendliche möchten gerne eine Zeit im Ausland verbringen, und nutzen den Long-Term-Exchange, den Jahresaustausch, um 12 Monate in einem Gastland Erfahrungen zu sammeln, sich mit der Kultur zu identifizieren und sich anzupassen. Durch den intensiven Einblick und das Auseinandersetzen mit Lebensgewohnheiten, Sitten, oder Bräuchen kann Verständnis, für uns vermeintlich bekannte oder sogar fremde Kulturen geweckt werden. Ebenso bedeutsam, wie das Kennenlernen von anderen Völkern ist die Repräsentation unseres Landes im internationalen Ausland. Die Rotary Austauschschüler werden international als Botschafter ihres Heimatlandes verstanden und respektiert, und sollten ein dieser Aufgabe würdiges Verhalten aufzeigen. Das Erlernen einer fremden Sprache, das Ablegen von Examen oder Abschlußprüfungen sollte nur als Sekundärziel verstanden werden. Die Kommunikation im Gastland stellt die wichtigste Voraussetzung für das Gelingen des Austausches dar, sollte aber nicht nur zum schulischen, oder beruflichen Nutzen angestrebt sein. Auch das Mitarbeiten und Engagement in der Schule sollte so weit reichen, daß ein mindestens durchschnittliches Zeugnis der Gastschule den Einstieg an der heimischen Schule, oder weiterführenden Bildungseinrichtung erleichtert. Das Abbauen von Vorurteilen und gleichzeitig die Identifikation mit seinem Heimatland, stellen eine Herausforderung dar, der sich jedes Jahr viel Jugendliche erwartungsvoll stellen, und mit Bravur und Freude meistern. Der Long Term Exchange in Zahlen:
1. Vorraussetzungen
2. Bewerbung für einen AustauschplatzBewerbungen können nur beim örtlichen Rotary Club erfolgen. Die Bewerber/innen für den Schüleraustausch wenden sich an ein Mitglied des ROTARY Clubs oder werden von einem Mitglied vorgeschlagen. Die zunächst formlose Bewerbung wird an den Jugenddienstleiter weitergegeben. Nachdem der ROTARY Club den/die Bewerber/in akzeptiert hat, erhält diese/r die Bewerbungsunterlagen (zum Teil werden die Unterlagen auch während der ersten Orientation ausgegeben.) Die Bewerbungsunterlagen sind mit Schreibmaschine oder Computer in englischer Sprache auszufüllen. Sie sollen dem entsendenden und dem aufnehmenden Club und den späteren Gasteltern ein Bild über den/die Schüler/in ermöglichen. Anhand dieser Unterlagen und eines möglicherweise folgenden Interviews wird endgültig über die Bewerbung entschieden. Aufgrund des Umfanges der Bewerbung, frühzeitig Termine zur medizinischen Untersuchung ausmachen und ggf. Photos anfertigen. Portraitaufnahmen sind ausreichend, schöner aber etwas lebhaftere, Aussagekräftigere Bilder, z.B. beim Sport, Hobby oder Urlaub. 3. Der zeitliche BewerbungsablaufNach den Sommerferien bis etwa Anfang Oktober bewerben sich die Schüler/innen beim örtlichen ROTARY Club bzw. Distrikt. Dieser wählt die Schüler/innen für den Jahresaustausch aus und informiert über das Austauschprogramm. Der/die Schüler/in erhält Bewerbungsunterlagen und füllt vier Kopien aus.Die Bewerbungsunterlagen sollen danach so rechtzeitig erstellt werden, dass sie bis Mitte Dezember beim ROTARY Distrikt vorliegen. Die Unterlagen werden an die gastgebenden Distrikte im Ausland weitergegeben. Eine Aussage über den aufnehmenden ROTARY Club und die Gastfamilien wird in der Regel nicht vor Mai erfolgen. Der Auslandsaufenthalt beginnt im August und endet im Juni oder Juli des folgenden Jahres.Auslandsaufenthalte für sechs Monate sind nicht möglich.
Für Ihre Jahrsplanung: Terminübersicht!
Unser intensives und sehr beliebtes "Outboundwochenende" findet immer ende Mai, Anfang Juni statt, auf dem alle Last Minute Fragen von Rotexern mit Ländererfahrung geklärt werden können. Die wichtigen, organisatorischen Fragen sollten aber schon im Vorhinein mit den Mitgliedern des Jugenddienstausschusses oder den Rotexern besprochen werden. Auf allen Distriktveranstaltungen ist Rotex durch einzelne Mitglieder vertreten, und wir würden uns freuen, wenn Sie uns bei fragen ansprechen würden. 4. Die Austauschländer des Distriktes 1870ROTARY Schüleraustausch erfolgt auf Gegenseitigkeit. Jedes Land (jeder Club), das eine/n Austauschschüler/in meldet, verpflichtet sich, für diese/n wieder eine/n Schüler/in aufzunehmen. Genau aus diesem Grund kommt es in einigen Ländern, z.B. Australien und Neuseeland zu einer sehr begrenzten Kapazität. Deutschland bekommt nur genau so viele Plätze zugewiesen wie australische Austauschschüler nach Deutschland kommen. Teilt man diese Anzahl auch noch fair durch die Anzahl der Distrikte innerhalb Deutschland,, kann jeder Distrikt nur über ein sehr begrenztes Kontingent verfügen. Das Angebot ist weit gefächert, und besonders die immer noch als "exotisch" geltenden Länder Südamerikas, Asiens und Afrikas haben einen besonderen Reiz. Von einigen Austauschschüler aus den "Klassischen" Ländern, USA, Australien, ist nach Beendigung Ihres Austausches unterschwelliges Bedauern über die fehlende Herausforderung zu hören. Gerne hätten Sie im nachhinein ein Land besucht, das Ihnen Einblicke in eine neue Lebensweise und Sprache geboten hätte- Es müssen nicht immer die Anglosächsischen Länder sein, nutzen Sie das weitreichende Länderangebot: Der ROTARY Distrikt 1870 unterhält derzeit einen Schüleraustausch mit:
5. KostenDie Eltern des/r Austauschschülers/in tragen die Kosten für die Hin- und Rückreise ihres Kindes einschließlich der Gepäckbeförderung. Der/die Schüler/in bringt seine/ihre persönliche Bekleidung; Kleidungsersatz und/oder zusätzlich notwendige Kleidung wird ebenfalls von den Eltern bezahlt. Neben diesen Dingen kommen aber auch noch Gegenstände des täglichen Lebens auf den Austauschschüler zu. Hygieneartikel, Porto und Schulartikel machen hier mit Abstand sicher den größten teil aus. In einigen Ländern müssen die verlangten Schularbeitsbücher selbst gekauft werden. Um die Kosten bei Unfällen und/oder Krankheiten zu decken, müssen die Eltern des/r Bewerbers/in eine ausreichende Versicherung abschließen. Meist bestehen die gastgebenden ROTARY Clubs darauf, dass diese Versicherung in ihrem Lande abgeschlossen wird. Zur Deckung der Kosten für die Vorbereitung des Austausches werden die Eltern vom entsendenden ROTARY Club/Distrikt um einen Beitrag gebeten. Hiervon werden Porto und Kosten für Visitenkarten, ROTARY-Abzeichen, Orientierungswochenende, u.a. getragen. Der Aufenthalt im Gastland wird vom ROTARY Club bzw. den gastgebenden Familien bestritten, es kann erwartet werden, dass sich die Gastfamilien angemessen am Taschengeld des Gastkindes beteiligen. 6. Aufgaben der deutschen ElternDie Eltern verpflichten sich, eine/n ausländische/n Austauschschüler/in aufzunehmen und zu versorgen. Der Austausch mit Rotary funktioniert auf der Basis der Gegenseitigkeit. Absprachen über die Dauer und den Zeitraum/die Zeiträume der Aufnahmeverpflichtung geschehen in den Rotary Distrikten. In der Regel umfaßt die Aufnahmeverpflichtung eine oder mehrere Perioden von 3 bis 6 Monaten Dauer, insgesamt maximal für die Dauer eines Jahres. Nur in absprach mit dem heimischen Rotary Club kann der Zeitraum der Aufnahme individuell geplant werden. So besteht durch aus die Möglichkeit, wenn es zum Beispiel die räumlichen Gegebenheiten nicht anders zu lassen einen Austauschschüler für das Jahr zu bekommen in dem das eigene Kind im Ausland ist. Auch kann, unter der Voraussetzung dass der Club zustimmt schon bevor das eigene Kind seinen Austausch antritt ein Austauschschüler aufgenommen werden. Die Gasteltern übernehmen für den veranschlagten Zeitraum die Funktion der Eltern des Austauschschülers und sollten ihm bei Fragen oder organisatorischen Problemen etwas unter die Arme greifen. Besonders die erste Gastfamilie sollte beim Schulstart oder der Anmeldung beim Bürger/Ausländeramt oder in Sportclubs behilflich sein, so dass Problem von vornherein vermieden werden. Ist die sprachliche Barriere erst einmal überwunden, können sich die Austauschschüler fast immer selbst organisieren. 7. Aufgaben des gastgebenden ROTARY ClubsWährend der Zeit des Aufenthalts im Gastland sorgt der Gastclub für den/die Austauschschüler/in, er trägt auch die Verantwortung. Der Club sucht die Gastgeberfamilien aus und legt die zu besuchende Schule fest. Der ROTARY Club bestimmt einen Rotarier als Berater (Counselor) für den/die Jugendliche/n. Er ist während des ganzen Jahres sein/ihr Ansprechpartner und betreut ihn in Fragen, die in der Gastfamilie nicht zu lösen sind. Daneben bemühen sich alle Mitglieder des ROTARY Clubs darum, den gastgebenden Familien und dem Counselor die Aufgabe bei der Betreuung des/r Schülers/in zu erleichtern, indem sie ihn/sie hin und wieder über das Wochenende oder auch zu einzelnen Mahlzeiteneinladen. Der/die Austauschschüler/in erhält vom Gastclub ein monatliches Taschengeld für seine persönlichen Ausgaben (etwa 50 bis 100 € in Landeswährung). Es kann vorkommen, dass einige ausländische Clubs über dem festgelegten Betrag liegen. (Siehe Länderberichte) Der Grund hier für können neben der freundlichen Unterstützung des Austausches auch hohe Lebensunterhaltskosten vor Ort sein. Diese sind bei der Planung des Budgets ggf. mit ein zu kalkulieren. Der Rotary Club sollte seine Austauschschüler zu allen offiziellen Club Veranstaltungen einladen. Der Besuch der wöchentlichen Meetings ist nicht zwingend, nach den Vorschriften reich ein monatlicher Besuch, jedoch hat es sich bei fast allen Austauschschülern gezeigt, dass nur durch den regelmäßigen Besuch ein persönlicher Kontakt zu den Mitgliedern entstehen kann, und dadurch der Aufenthalt um ein vielfaches interessanter und abwechslungsreicher wird. Zu Veranstaltungen außerhalb des regulären Wochentreffen wie Weihnachst-, Charter,- oder Jahresfeiern, und öffentlichen Clubveranstaltungen sollte der Austauschschüler- nach Absprache mit den Organisatoren- präsent sein. 8. Aufgaben des entsendenden ROTARY Clubs/DistriktsDer entsendende ROTARY Club bereitet den/die Austauschschüler/in vor und betreut ihn/sie während des Austauschjahres und nach der Rückkehr. Der Jugenddienstleiter bleibt während dieser Zeit der ständige Ansprechpartner des/r Austauschschülers/in. Der entsendende Club sollte zumindest durch kurze Berichte auf dem laufenden gehalten werden. Der Kontakt zum Distrikt sollte unbedingt aufrecht erhalten werden, denn sollten unvorhersehbare Probleme auftreten ist der Distriktbeauftragte der erste Ansprechpartner hier in Deutschland. |
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 22 September 2009 ) | |||||||||||||